„No consumer wants a DRM“ diese weit reichende Erkenntnis stammt nicht etwa von einem gemeinen Internet-Piraten, sondern von Eddie Cue, Vice President bei Apple. “Most people are honest, if you give them a great product”, sinnierte Cue weiter auf seiner Keynote Rede des Popkomm-Kongresses. Aber wer nun gehofft hatte, dass Apple sein DRM-System Fairplay abschaffen und auf die Ehrlichkeit seiner Kunden zählen würde, liegt natürlich falsch. Apple redet nur ungern über DRM und nennt das Ganze lieber “Management of Personal User Rights”. Cue’s Kollege Alex Luke, Director of Music Programming and Label Relations bei Apple, fügte auf einem weiteren Popkomm-Panel hinzu: “Consumers shouldn’t recognize that a DRM system is working in the background”.
Kunden die Einschränkung von Nutzungsrechten durch DRM-Systeme schmackhaft zu machen, ist also nur eine Frage des richtigen Marketings – und darin war Apple ja schon immer ziemlich gut!

