29.6.2005
Verfasst von Nicole Dufft
am 29.06.2005, 10:11 | Digital Consumer & Marketing
Apple hat gestern seine neue Version 4.9 der iTunes-Software veröffentlicht, die unter anderem erstmalig Podcasts unterstützt. Podcasts sind Radiosendungen, die per RSS-Feed abonniert, auf den Computer heruntergeladen und mit einem MP3Player synchronisiert werden können. Radiosendungen können damit unabhängig von der Sendezeit unterwegs gehört werden, also erstmals als “Radio-on-Demand”. Allerdings sind Podcasts auf Sprachbeiträge fokussiert, da die Urheberrechts-Fragen für Musikbeiträge nicht geklärt sind.
Podcasts erfreuen sich auch in Deutschland zunehmender Beliebtheit, ein tragfähiges Geschäftsmodell gibt es bislang jedoch nicht.
Weiter… »
1 Kommentar »
26.6.2005
Verfasst von admin
am 26.06.2005, 21:30 | IT Services & Outsourcing
TLAs (Three Letter Acronyms) scheinen langsam out zu sein. Seit einigen Monaten ist vermehrt ein FLA anzutreffen: SaaS = Software as a Service, laut den Kollegen von Gartner eine der Top-5 Technologien für 2005. Salesforce.com und andere Anbieter von Enterprise Applications über das Internet werden als erfolgreiche Beispiele für SaaS genannt.
Bill Burnham schreibt in seinem Blog, wie der Wechsel vom klassischen Softwaremodell zu SaaS eines seiner Investments zum Erfolg gebracht hat. Vor allem haben seiner Meinung nach preisgünstige SaaS-Angebote gegenüber dem klassischen Modell für Enterprise Software – teure Lizenzen an wenige Kunden verkaufen – die Vorteile kürzerer Verkaufszyklen, geringerer Cost of Sales und eines größeren Marktes.
Auch wenn diese Vorteile zumindest teilweise zutreffen – so langsam hat man die immerneuen Begriffe für das gleiche Wertversprechen über. Was vor einigen Jahren mal ASP hieß (Application Service Providing), dann xSP – weil es für mehr als nur Endanwendungen gültig sein sollte – und danach on-demand computing, weil man die Software nutzen und abrechnen konnte wie man wollte, das nennt man jetzt also SaaS. Mal schauen, ob das Konzept jetzt mit dem neuen Begriff den Durchbruch schafft.
Beitrag kommentieren »
17.6.2005
Verfasst von Thorsten Wichmann
am 17.06.2005, 8:29 | IT, Internet & Innovation | Mobility & Business Communications
Seit längerem schon gibt es bei Journalisten und anderen Beobachtern des Mobilfunkmarktes Verwunderung über Gartners Marktabgrenzung für PDAs. Vor allem Fans von PalmOne und Treo mokieren sich über die folgende Definition, die nach ihrer Einschätzung den Marktanteil von RIM (BlackBerry) systematisch überschätzt und den von PalmOne (Treo) systematisch unterschätzt.
“Totals do not include smartphones, such as the Treo 650 and BlackBerry 7100, but include wireless PDAs, such as the iPAQ 6315 and Nokia 9300.”
“Klassische” BlackBerrys zählen dagegen bei Gartner zu PDAs. Für viele ist das nicht nachvollziehbar, weil schließlich ein Großteil der Funktionalität (z.B. Mobile E-Mail und Telefonie) identisch ist. Gewundert hat sich darüber auch Daniel Taylor in seinem Mobile Enterprise Blog. Darauf hat jetzt Gartner reagiert:
“Smartphones are designed primarily for one-handed operation and are voice-centric. Wireless PDAs are data-first, voice-second devices and they are designed to be primarily used with both hands.
We don’t throw PDAs and smartphones into the same bucket like some other research firms, because Gartner clients like to see them reported separately, just as the automotive industry prefers to see numbers on car and truck sales reported separately.”
Daniel Taylor findet dieses Argument wenig überzeugend – ich kann ihm da nur zustimmen. Ich tippe jedenfalls auf meinem “Smartphone” die E-Mails mit zwei Daumen. Verstoße ich damit gegen das Design? Oder ist die Marktabgrenzung von Gartner einfach nur überholt?
Beitrag kommentieren »
15.6.2005
Verfasst von Nicole Dufft
am 15.06.2005, 11:14 | Digital Consumer & Marketing | Mobility & Business Communications
Die OECD hat diese Woche eine sehr umfangreiche Studie zu digitaler Musik veröffentlicht. Darin analysiert sie unter anderem die tiefgreifende Veränderung der Musikindustrie durch die Digitalisierung, neue digitale Geschäftsmodelle und die Auswirkungen von P2P-Filesharing.
Zwei Geschäftsmodellen schreibt die OECD besonderes Potenzial zu: Legalen P2P-Diensten und Abo-Modellen.
Weiter… »
Beitrag kommentieren »
10.6.2005
Verfasst von Thorsten Wichmann
am 10.06.2005, 7:28 | Mobility & Business Communications
Wer derzeit eine Computer- oder Wirtschaftszeitschrift aufschlägt, kann sich vor dem Thema Voice over IP (VoIP), dem Telefonieren über das Internet, kaum retten. Die Zahl der Artikel hat in den letzten Monaten rapide zugenommen, und “voipen” ist auf dem besten Wege, die Nachfolge von “simsen” als neue Wortschöpfung der deutschen Sprache anzutreten.
Irgendwie ist alles wie 1999 – nur die großen Parties fehlen bisher. Weiter… »
Beitrag kommentieren »
8.6.2005
Verfasst von Nicole Dufft
am 08.06.2005, 13:01 | Digital Consumer & Marketing
DRM- (Digital Rights Management) Technologien werden bisher vor allem in der Medienbranche zum Schutz digitaler Inhalte vor unrechtmäßigem Zugriff eingesetzt. Die Bekämpfung der “Piraterie” von Musik, Videos, Games etc. steht dabei im Mittelpunkt. Der Schutz sensibler und vertraulicher Unternehmensinformationen durch DRM-Technologien wird dagegen bisher kaum diskutiert.
Weiter… »
Beitrag kommentieren »
|