29.10.2005
Verfasst von Thorsten Wichmann
am 29.10.2005, 18:56 | Digital Consumer & Marketing | IT, Internet & Innovation
Wer auf den 400 Photos von der goldenen Hochzeit alle mit Tante Elsa heraussuchen muss, der hat’s jetzt bald einfacher: Riya, ein gerade aus der Stealth-Phase kommendes Startup, kann per Gesichtserkennung auf digitalen Bildern erkennen, wo Tante Elsa noch zu finden ist. Und natürlich noch viel mehr. Schön zu sehen, dass diese Technologie, von der wir sonst immer nur im Zusammenhang mit Terrorismusbekämpfung und digitalen Ausweisen lesen, auch eine sinnvolle zivile Anwendung findet. Man darf sehr gespannt sein, wie gut die Software in der Praxis funktioniert.
Info von: Peter Rip.
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Verfasst von Thorsten Wichmann
am 29.10.2005, 17:04 | IT Services & Outsourcing | IT, Internet & Innovation
Dieses Wochenende ist die Systems in München zu Ende gegangen, mit sehr durchwachsenem Ergebnis, wenn man sich die Presse ansieht. Leicht gewachsene Zahl an Ausstellern, aber bestenfalls stagnierende Besucherzahlen. Natürlich sind Messeleitung und der ITK-Verband BITKOM optimistisch, aber das ist ja auch ihr Job.
Ich selbst war von der Veranstaltung enttäuscht (und habe auch überwiegend ähnliche Einschätzungen von Gesprächspartnern gehört). Die Systems erinnert mich immer mehr an den traurigen Supermarkt bei mir um die Ecke. Weiter… »
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28.10.2005
Verfasst von Thorsten Wichmann
am 28.10.2005, 9:12 | Mobility & Business Communications
Zum Thema BlackBerry geht’s gerade wieder hoch her in Deutschland. Unter “Bundesamt warnt vor BlackBerry” und ähnlichen Schlagzeilen hat sich eine zunehmend intensive Pressediskussion über vermeintliche Sicherheitslücken in der populären Mobile-Mail-Lösung entwickelt, die Anfang des Monats von einem Artikel in der Wirtschaftswoche angestoßen wurde. Die Wettbewerber reiben sich natürlich die Hände, RIMs COO Don Morrison sieht den Hersteller von BlackBerry dagegen einer Desinformationskampagne ausgesetzt. Ein jetzt beim Fraunhofer-Institut für sichere Informationstechnologie in Auftrag gegebenes Gutachten soll zeigen, dass die Lösung sicher ist und die Diskussion beenden.
Wer sich allerdings die Mühe macht, der Sache genauer auf den Grund zu gehen, der sieht recht wenig von Verschwörung. Dafür findet er aber ein interessantes Lehrstück darüber, was passiert, wenn ein vom Erfolg verwöhnter internationaler Anbieter, eine schweigsame Behörde, kritische Sicherheitsexperten und Journalisten auf der Suche nach Schlagzeilen aufeinandertreffen. Weiter… »
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13.10.2005
Verfasst von Thorsten Wichmann
am 13.10.2005, 23:12 | IT, Internet & Innovation
Was für Sex-and-the-City-Star Carrie Bradshaw Manolo Blahniks sind, scheinen für Larry Ellison Konkurrenten zu sein: Er muss sie einfach kaufen. PeopleSoft, Siebel, Retek, vergangene Woche den finnischen Datenbankentwickler InnoSoft – und das ist es sicher noch nicht gewesen. Die IT-Community verfolgt die immer schnellere Einkaufstour mit zunehmendem Staunen. Ist das ein CEO auf dem Ego-Trip oder steckt dahinter tatsächlich eine sinnvolle Strategie? Lassen sich so viele Unternehmen wirklich zu einem funktionsfähigen Ganzen integrieren – die Kulturen genauso wie die Produkte?
Als Anbieter von Unternehmensanwendungen liegt Oracle bislang noch hinter dem Marktführer SAP zurück. Nun könnte man die Einkaufstour einfach als Versuch abhaken, den Abstand zu verringern, koste es was es wolle. Aber tatsächlich ist der Markt für Enterprise-Anwendungen reif für eine Konsolidierung. Denn die Zeit der großen, monolithischen Best-of-Breed-Anwendungen für bestimmte Aufgaben oder Branchen geht dem Ende entgegen. Weiter… »
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6.10.2005
Verfasst von Nicole Dufft
am 06.10.2005, 21:56 | IT, Internet & Innovation | Mobility & Business Communications
Armer BlackBerry! Nachdem bereits im Juni ein Artikel in der Computerwoche für Aufruhr gesorgt hatte, legt jetzt die Wirtschaftswoche noch einen drauf: Im Sommer hatte die Computerwoche berichtet, Audi wolle seine BlackBerrys aus Angst vor möglicher Industriespionage rauswerfen. Und auch die Wirtschaftswoche warnt jetzt vor Wirtschaftsspionage via BlackBerry: Nach internen Berichten des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) seien britische Behörden theoretisch in der Lage, auf BlackBerry-Mails zuzugreifen. Grund für die Bedenken ist, dass der gesamte europäische E-Mail-Verkehr von BlackBerry über das von Research in Motion (RIM) gehostete Network Operating Center (NOC) in England läuft. Der WiWo-Artikel berichtet von Ex-Spionen, Geheimdiensten und satellitengestützten Abhörsystemen der Briten. Das hört sich für mich irgendwie nach James Bond und - ehrlich gesagt - ein bisschen schizophren an.
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3.10.2005
Verfasst von Thorsten Wichmann
am 03.10.2005, 10:53 | IT Services & Outsourcing | IT, Internet & Innovation
Wie man sieht, haben wir ein neues Layout für das Weblog – und auch gleich für unsere Website. Nachdem unser altes Website-Layout das stolze Alter von etwa 6 Jahren erreicht hat (schon so lange her, wir wissen es nicht mehr genau ), dachten wir, dass es doch mal Zeit für einen Relaunch wäre. Also: Jetzt sind die neuen Seiten online, Kommentare über die unvermeidlichen kleinen Bugs bitte an info@berlecon.de.
Die Programmierung der Seiten war übrigens unsere erste Erfahrung aus erster Hand mit Offshore-Angeboten (Stichwort: practice what you preach). Dafür, dass die Korrespondenz nur per E-Mail erfolgte, lief es erstaunlich glatt. Natürlich hat nicht alles hundertprozentig geklappt, aber gemessen an den Kosten war es eine gute Entscheidung.
Unsere Schlussfolgerung daraus: Webdesigner in Deutschland müssen sich warm anziehen, wenn sich solche Angebote hier weiter herumsprechen. Es sei denn, sie integrieren Offshore-Dienstleistungen in ihr eigenes Angebot. Aber das scheint noch nicht so weit verbreitet zu sein, zumindest wenn man die Ergebnisse unseres Reports Marktanalyse IT Services 2005 auch auf Webdesigner überträgt.
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