29.3.2006
Verfasst von Philipp Bohn
am 29.03.2006, 16:31 | Digital Consumer & Marketing
In Frankreich braut sich seit einiger Zeit für die Unterhaltungselektronik- und Content-Industrie etwas zusammen. Beide fühlen sich im Kampf gegen Musik- und Film-”Piraterie” verraten: den Konsumenten sollte gegen eine pauschale Gebühr die Nutzung von illegalen Tauschbörsen (P2P-Netzwerken) für den privaten Gebrauch erlaubt werden. Da dies jedoch keinen Anreiz zur kreativen Arbeit mehr schaffen würde, wurde dieser Entwurf nie zum Gesetz. Nun hat die Nationalversammlung jedoch einen Entschluss gefasst, der für neue Unruhe sorgt.
Hersteller von Unterhaltungselektronik und Download Shops sollen per Gesetz zur gegenseitigen Kompatibilität ihrer Dienste und Geräte gezwungen werden. Die Mehrheit der Volksvertreter stimmten zu, und wollen damit den Nutzen digitaler Inhalte für die Konsumenten erhöhen. Weiter… »
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22.3.2006
Verfasst von Joachim Quantz
am 22.03.2006, 16:30 | IT, Internet & Innovation
Viele Unternehmen sind derzeit damit beschäftigt, ihre IT auf serviceorientierte Architekturen (SOAs) umzustellen. In der Praxis erweist sich dabei die höhere Flexibilität als entscheidender Vorteil einer SOA-Einführung. Die Wiederverwendung von Diensten ist dagegen nicht in allen Anwendungskontexten relevant oder realisierbar.
Dies ist eines der zentralen Ergebnisse des neuen Reports von Berlecon Research “
SOA in der Praxis – Wie Unternehmen SOA erfolgreich einsetzen”. Im Report werden acht SOA-Projekte von Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen vorgestellt und ausgewertet.
Die Anwender berichten, dass die SOA-Projekte ihre Erwartungen erfüllt oder sogar übertroffen haben. Weiter… »
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15.3.2006
Verfasst von Thorsten Wichmann
am 15.03.2006, 16:28 | IT, Internet & Innovation
Jedes Jahr zur CeBIT-Zeit wird von der Messe selbst, von IT-Anbietern, von der Presse, aber auch von der Politik der Mittelstand wieder auf den Thron gehoben. Schließlich repräsentiert diese Gruppe von Unternehmen laut Institut für Mittelstandsforschung 99,7 Prozent aller Unternehmen in Deutschland. Ein interessanter Markt, sollte man meinen, weshalb sich auch viele größere IT-Anbieter wie Microsoft oder SAP in diesem Markt positionieren – und sich in den letzten Jahren das eine oder andere blaue Auge geholt haben.
Ein Grund für die Schwierigkeiten vieler Anbieter ist der Begriff des Mittelstandes, ein deutscher Sonderweg, den es in anderen Ländern nicht gibt. Für die meisten ist der Begriff positiv besetzt, obwohl es keine allgemein akzeptierte Definition dafür gibt. Was mittelständische Unternehmen ausmacht, ist nach Vorstellung vieler in erster Linie ihre relativ geringe Größe und die weitgehende Identität von Eigentümern und Management. Von der Politik und Öffentlichkeit werden auch immer wieder die etwas sozialromantischen Vorstellungen von bodenständigen, den Mitarbeitern und dem Allgemeinwohl verpflichteten Unternehmern hervorgeholt – oft in Kontrast gesetzt zu rein kapitalistisch ausgerichteten, “herzlosen” Großunternehmen. Weiter… »
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8.3.2006
Verfasst von Thorsten Wichmann
am 08.03.2006, 16:26 | Mobility & Business Communications
Alle reden über Voice over IP, Mobile Mail und andere neue Kommunikationstechnologien für Unternehmen – aber nutzen Anwenderunternehmen diese Technologien überhaupt? Oder verbergen sich hinter der intensiven Diskussion Wunschvorstellungen der Anbieter? Um diese Frage zu beantworten, hat Berlecon im Januar eine Befragung bei größeren Unternehmen ausgewählter Branchen in Deutschland durchgeführt.
Die Studie “VoIP, Messaging, Mobile Mail & Co – Verbreitung, Erfahrungen und Pläne in deutschen Unternehmen” zeigt, dass Voice over IP, Mobility-Lösungen wie Mobile Mail oder Multimedia-Kommunikationslösungen wie Web-Conferencing-Lösungen in deutschen Unternehmen sehr unterschiedlich genutzt werden.
Die weitaus größte Verbreitung haben bislang Mobile-Mail-Lösungen gefunden; Weiter… »
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7.3.2006
Verfasst von Thorsten Wichmann
am 07.03.2006, 10:37 | IT, Internet & Innovation
Ovum, einer unserer europäischen Wettbewerber, geht diese Woche an die Börse AIM in UK. Ovum ist primär auf Research und Consulting für IT-Anbieter ausgerichtet und hat in Großbritannien eine recht gute Reputation für die Qualität des eigenen Researchs. In Deutschland arbeitet Ovum mit einem kleinen Team von Köln aus.
Die Einnahmen aus dem Börsengang sind laut Ovum zum überwiegenden Teil dafür vorgesehen, die Firma durch neue Produkte und Akquisitionen weiter auszubauen. Mal schauen, ob und was da in den nächsten Monaten an Ankündigungen kommt.
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4.3.2006
Verfasst von Thorsten Wichmann
am 04.03.2006, 14:28 | IT, Internet & Innovation
ZDNet hat ein interessantes Interview mit Paul Horn, Forschungsdirektor bei IBM zur Frage, nach welchen Kriterien IBM eigentlich entscheidet, wie die 5-6 Mrd. $ Forschungsgelder jährlich ausgegeben werden.
Neben der notwendigen Balance zwischen Grundlagenforschung und Anwendungsforschung betont Horn besonders die Chancen für Forschung zu Dienstleistungen, die ja für IBM immer wichtiger werden. Produktivität dieser Services ist ein wichtiges Thema, und Forschung kann helfen, die Produktivität von Beratern und anderen IT-Dienstleistern zu erhöhen – eine Alternative zum reinen Outsourcen nach Indien.
Übrigens ein Punkt, der gut zu unserem Projekt INTERDIG passt, in dem es darum geht, besser zu verstehen, wie IT-Dienstleistungen auch aus Hochlohnländern exportiert werden können.
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1.3.2006
Verfasst von Philipp Bohn
am 01.03.2006, 14:15 | Digital Consumer & Marketing
20:15 – zu dieser Zeit beginnt im deutschen Fernsehen die “Prime Time”, solange wir uns erinnern können. Viele Fernsehzuschauer richten ihren Abendablauf darauf aus – aber vielleicht nicht mehr lange. Denn die Studie Digital Video Usage and DRM, die von Berlecon im Rahmen des EU-Projektes INDICARE erstellt wurde, zeigt deutlich den Wunsch der Konsumenten nach mehr Flexibilität. An die Stelle der Couch Potatoes treten zunehmend aktive, selbst entscheidende Konsumenten von Videoinhalten.
2.731 Internet-Nutzer in Frankreich, Deutschland, Spanien, Schweden und Großbritannien sind im Januar für diese Studie befragt worden, welche Erfahrungen sie bereits mit der Nutzung digitaler Videoinhalte – also z.B. Downloads oder Streaming von Bewegtbildern – gesammelt haben. Immerhin schon 22 Prozent der Befragten nutzen Video auf dem PC in irgendeiner Form regelmäßig, insgesamt 61 Prozent haben zumindest erste Erfahrungen gesammelt. Das reine Abspielen von DVDs wurde in der Befragung ausgeschlossen.
Beim Nutzungsverhalten fällt besonders der Wunsch nach “Time Shifting” ins Auge, also danach, selbst zu entscheiden, wann man sich einen Film oder eine Serie ansieht – unabhängig von den Sendeplänen der Fernsehsender. Weiter… »
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