Kalender scheinen auf den ersten Blick eine recht langweilige Art von Software zu sein. Man möchte einfach nur seine Termine und Aufgaben organisiert eintragen, über verschiedene Ansichten darauf zugreifen und die Kalenderinformationen mit Kollegen oder Freunden intelligent austauschen. Und in der Tat: Die bekannten Groupware-Anwendungen wie Microsoft Outlook und Exchange (Kalender-Client und -Server), IBM Lotus Notes, Novell Groupwise oder die Oracle Collaboration Suite erfüllen diese Anforderungen im Großen und Ganzen für die meisten Unternehmen schon seit Jahren.
Dementsprechend ruhig ist es um diese Art von Software geworden. Das ändert sich aber gerade durch eine neue Generation von Kalendersoftware. Weiter… »
Oracles Larry Ellison hat es wieder mal auf die vorderen Seiten der Wirtschafts- und IT-Presse geschafft. Mit der Ankündigung in einem Financial-Times-Interview, die Übernahme eines Linux-Spezialisten wie Novell zu prüfen, um den eigenen Kunden ein komplettes Paket aus Betriebssystem, Anwendungen und Services anbieten zu können, trägt er dazu bei, die gegenwärtigen Übernahme- und Fusionsspekulationen in der IT-Industrie am Laufen zu halten.
Besonders die Mitarbeiter in Open-Source-Projekten dürften diese Übernahme- und Konsolidierungswelle mit Skepsis betrachten. Weiter… »
Die Stimmung unter den deutschen IT-Services-Anbietern ist optimistischer denn je. Dies belegen die Ergebnisse unserer aktuellen “Marktanalyse IT Services 2006“: Mehr als drei Viertel der IT-Dienstleister rechnet 2006 mit einer verbesserten Auftragslage und steigenden Umsätzen, mehr als die Hälfte erwartet eine Aufstockung des Personals in diesem Jahr. Selbst angesichts der Offshore-Konkurrenz geben sich die deutschen IT-Dienstleister gelassen: Weniger als 10 Prozent empfinden Offshore-Anbieter als ernsthafte Konkurrenz. Einziger Wermutstropfen ist die erwartete Entwicklung der Preise, die aus Sicht der IT-Dienstleister auch 2006 im Keller bleiben. Doch auch hier gibt es Zuversicht: So liegen bei der erwarteten Preisentwicklung von 2006 bis 2007 im Saldo schon wieder die Optimisten vorn, wenngleich die meisten von ihnen nur moderate Preiserhöhungen erwarten.
Angesichts der tollen Stimmung, die noch dazu im Einklang mit dem Konjunkturoptimismus in der Gesamtwirtschaft steht, liegt ein “Weiter so!” geradezu nahe. Offensichtlich wird dies auch von einem Großteil der von uns befragten IT-Dienstleister so gesehen. Weiter… »
Die vor kurzem angekündigte Übernahme von Fuego durch BEA passt zu den aktuellen Trends im Bereich Integrationssoftware – Konsolidierung der Anbieter und Konvergenz des Angebots für serviceorientierte Architekturen (SOA) und Business Process Management (BPM). Aber warum ist die Kombination von SOA und BPM eigentlich so attraktiv?
Schauen wir uns den Entwicklungstrend am Beispiel BEA zunächst einmal genauer an. Mit dem Produkt WebLogic gehörte BEA zu den führenden Anbietern im Bereich Applikationsserver. Mit AquaLogic erweiterte das Unternehmen dann sein Portfolio in Richtung SOA-Plattformen. Durch die Übernahme von Fuego, einem Plattformanbieter im Bereich BPM, kann BEA nun eine integrierte Plattform für SOA und BPM am Markt etablieren.
Auch bei anderen Anbietern, wie etwa IBM, Microsoft, Oracle, SAP, Sonic, Tibco oder webMethods, lassen sich ähnliche Entwicklungstendenzen beobachten. Anbieter von SOA-Plattformen unterstützen zunehmend BPM-Funktionalität und Anbieter von BPM-Lösungen setzen auf SOA als grundlegende Integrationstechnologie.
Diese Konvergenz lässt sich auch in Anwendungsprojekten beobachten, wie der neue Report von Berlecon Research “SOA in der Praxis – Wie Unternehmen SOA erfolgreich einsetzen” zeigt. In dem Report werden acht SOA-Projekte von Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen vorgestellt und ausgewertet. In der Mehrzahl dieser Projekte spielen BPM-Aspekte eine zentrale Rolle. Weiter… »