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31.5.2006

VoIP: Umsonst telefonieren ist Silber, effizient kommunizieren ist Gold

Verfasst von Nicole Dufft am 31.05.2006, 12:25 | Mobility & Business Communications

Voice over IP, das bedeutet vor allem kostenloses Telefonieren – dieses Bild scheint jedenfalls nach wie vor auch in Unternehmen vorzuherrschen. Laut einer Umfrage die Berlecon Research im Auftrag von Nortel und Damovo im Februar diesen Jahres durchführte, wollen deutsche Unternehmen mit VoIP vor allem Kosten sparen. Zwei Drittel der befragten IT-Führungskräfte in ausgewählten Branchen gaben an, dass der Hauptgrund für die Umsetzung oder geplante Einführung von VoIP-Lösungen die Einsparung von Kosten gegenüber traditioneller Telefonie ist.

Diese Sichtweise ist sicher sehr stark darauf zurückzuführen, dass VoIP erst über die Popularität am Privatkundenmarkt den Weg in die Unternehmen gefunden hat. Die VoIP-Technologie führte fast 10 Jahre lang ein Schattendasein (den VoIP-Standard H.323 gibt es seit 1995, SIP seit 1999), bis sich Ende 2004 Skype plötzlich wie ein Virus verbreitete und das kostenlose Telefonieren über das Internet zum Massenphänomen wurde. Weiter… »

24.5.2006

Die interaktive Medienwelt — ist sie endlich da?

Verfasst von Philipp Bohn am 24.05.2006, 12:22 | Digital Consumer & Marketing

Zur WM-Übertragung kommt die Frage wieder auf: TV on-Demand übers Internet – ist es endlich soweit? Dabei las man doch 2001 bereits viele Schlagzeilen wie: “Digitales Fernsehen steht kurz vor dem Durchbruch”. Endlich sollten die Zuschauer selbst bestimmen, was sie wann, wie und wo sehen oder hören wollten. Seitdem sind fünf Jahre vergangen und die Mehrheit der Deutschen schaut immer noch “in die Röhre”, maximal auf den Flachbildschirm. Aber interaktives Fernsehen übers Internet? Video und Audio on-Demand? Woran liegt es, dass die Realität weit von dem entfernt ist, was die Presse oft suggeriert? Weiter… »

17.5.2006

Was IT-Dienstleister von Fertighausanbietern lernen können

Verfasst von Andreas Stiehler am 17.05.2006, 10:37 | IT Services & Outsourcing

Im IT-Services-Projektgeschäft sind Festpreise auf dem Weg, die klassische Abrechnung nach Man & Material abzulösen. Dies belegen die Ergebnisse unserer aktuellen Marktanalyse IT Services 2006: Bereits im Geschäftsjahr 2005 hatten die Festpreise aus Sicht der IT-Dienstleister einen ähnlich hohen Stellenwert wie die Abrechnung nach Aufwand. Die Bedeutung der Festpreisabrechnung dürfte, legt man die Erwartungen der IT-Dienstleister zugrunde, auch im Jahr 2006 weiter deutlich zunehmen.

Die Nachfrager von IT-Dienstleistungen sind Gewinner dieser Entwicklung. So verbleiben bei Festpreisprojekten im Gegensatz zur Abrechung nach Aufwand die wesentlichen Projektrisiken beim Anbieter. Ausufernde Projektlaufzeiten und -budgets, die während der Boomjahre im IT-Services-Segment noch häufig zu Lasten der Kunden gingen, muss der IT-Dienstleister selbst verantworten. Zudem vereinfachen Festpreise den Angebotsvergleich und schüren damit den Wettbewerb zwischen den Anbietern. Vom erhöhten Preisdruck profitieren wiederum die IT-Services-Kunden.

Die steigende Bedeutung der Festpreisabrechnung ist damit auch ein Indikator für die Wandlung des IT-Services-Marktes vom Anbieter- zum Käufermarkt. Weiter… »

11.5.2006

Fachabteilungen und BPM — vom Widerstand zur Begeisterung

Verfasst von Joachim Quantz am 11.05.2006, 8:11 | IT, Internet & Innovation

Spricht man mit Anwendern über ihre Erfahrungen mit Business Process Management (BPM), hört man immer wieder Klagen über die mangelnde Kooperationsbereitschaft der Fachabteilungen. Unternehmen, die mit der Einführung von BPM schon weit fortgeschritten sind, berichten aber auch darüber, dass die anfängliche Skepsis häufig in zunehmende Begeisterung umschlägt. Was genau steckt hinter dem initialen Widerstand der Fachabteilungen gegen eine BPM-Lösung? Und welche Faktoren führen dazu, dass sich diese Ablehnungshaltung in Enthusiasmus wandelt?

In vielen Unternehmen haben schlechte Erfahrungen in der Vergangenheit dazu geführt, dass Mitarbeiter mit dem Begriff “Prozess” eher negative Assoziationen verbinden. Vielfach wurden große Projekte zum Business Process Reengineering oder zur Qualitätssicherung durchgeführt, die für die Mitarbeiter viel Aufwand bedeuteten, aber so gut wie keinen Nutzen brachten. Das heißt, die Prozesse wurden zwar mühsam aufgenommen und modelliert, aber sie werden nicht wirklich gelebt und enden als “Schrankware”. Weiter… »

4.5.2006

Play it again… RIM!

Verfasst von Nicole Dufft am 04.05.2006, 8:09 | Mobility & Business Communications

So ist das, wenn man erfolgreich eine dominante Marktposition innehat: Von allen Seiten und mit allen Mitteln versuchen Konkurrenten und Neider, diese Position zu schwächen. Der Koloss am Markt für Mobile-Mail-Lösungen, Research in Motion (RIM), hatte gerade seinen vier Jahre dauernden Rechtsstreit gegen den Patentverwalter NTP durch Zahlung umfangreicher “Schweigegelder” außergerichtlich beendet, da sieht sich RIM einer neuen Patentklage ausgesetzt: Visto – ebenso wie RIM ein Anbieter mobiler E-Mail-Dienste – hat nun RIM verklagt, vier seiner Patente zu verletzen.

Visto ist erfahren mit Patentklagen im Kampf gegen Konkurrenten: Weiter… »

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