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28.6.2006

TV überall: Eine Gefahr für den Fernsehsessel?

Verfasst von Philipp Bohn am 28.06.2006, 17:18 | Digital Consumer & Marketing

Für digitale TV- und Videoinhalte wird Time-Shifting schon seit mehreren Jahren angepriesen. Seit einiger Zeit bemüht sich ein verwandtes Konzept um die Gunst des Konsumenten: Place-Shifting. Der Zuschauer soll nun die Möglichkeit haben, sich dort unterhalten zu lassen wo es ihm am besten passt und nicht nur im heimischen Wohnzimmer.

Das planen beispielsweise die Anbieter von Basisstationen, die an den heimischen Fernseher oder einen digitalen Videorekorder angeschlossen werden. Damit können die Zuschauer auf das heimische Fernsehprogramm oder ihre digital gespeicherten Unterhaltungsinhalte ortsunabhängig zugreifen. Die Signale werden dabei innerhalb des Hauses oder der Wohnung über kabelloses Wi-Fi auf weitere Endgeräte übertragen. Außerhalb können die Inhalte übers Internet gesendet und dann beispielsweise mit einem Laptop angeschaut werden. Der Wunsch nach Flexibilität wird derzeit vor allem bei Geschäftsreisenden oder länger im Ausland lebenden Personen erwartet. Auch Sportfans sollen angesprochen werden, die es sich nicht erlauben können, unterwegs eine Spielübertragung zu verpassen. Für den durchschnittlichen Verbraucher dürfte eher die hausinterne Übertragung attraktiv sein. Vor allem zwei Anbieter machen sich gegenwärtig daran, den europäischen Markt zu erobern: Sony und das amerikanische Unternehmen Slingmedia. Weiter… »

21.6.2006

Messaging Groupware: Attraktive Alternativen zu Microsoft, IBM und Novell

Verfasst von Joachim Quantz am 21.06.2006, 17:23 | Mobility & Business Communications

Messaging Groupware gehört inzwischen auch für den Mittelstand zur Kern-IT-Infrastruktur. Mittelständische Unternehmen, die erstmals eine Groupware-Lösung einführen oder ein älteres System ablösen wollen, können dabei aus einem breiten Angebot von ernstzunehmenden Alternativen auswählen.

Nicht zuletzt aufgrund des Erfolges von Microsoft Exchange und Outlook hat sich bei den Messaging-Lösungen eine Groupware-Basisfunktionalität für die Bereiche E-Mail, Kalender und Kontakte durchgesetzt. Dabei werden Postfächer, Adressbücher und Kalender der einzelnen Nutzer auf einem zentralen Server gespeichert und Zugriffsrechte definieren, welche Nutzer lesend oder schreibend auf die Postfächer, Adressbücher und Kalender anderer Nutzer zugreifen dürfen. Diese Funktionalität gehört zum Standardumfang einer Messaging Groupware. Aber inzwischen haben viele Anbieter auch weitergehende Funktionalität in ihre Lösungen integriert. Dem Anwender bietet sich somit ein breites Spektrum an Lösungsvarianten – mit einer entsprechenden Bandbreite bei den jeweiligen Lizenzkosten.

Unser aktueller Report Messaging Groupware für den Mittelstand, der aus Anwendersicht 13 Anbieter von Messaging Groupware in Deutschland evaluiert, zeigt, dass nach wie vor Microsoft Exchange, IBM Lotus Domino und mit einigem Abstand dahinter Novell Groupwise den Markt für Messaging Groupware dominieren. In den letzten Jahren haben sich aber eine Reihe von Alternativen etabliert, die gerade für mittelständische Unternehmen interessant sind, da sie kostengünstige und gleichzeitig qualitativ hochwertige Lösungen anbieten. Weiter… »

14.6.2006

Vergrault E-Plus Unternehmenskunden?

Verfasst von Nicole Dufft am 14.06.2006, 17:31 | Mobility & Business Communications

Ende Juli wird der neue E-Plus-Chef Michael Krammer seine neue Unternehmensstrategie verkünden. Schon jetzt konnte man in der FTD und der Wirtschaftswoche Hinweise darauf erhalten, in welche Richtung die Reise gehen soll: Einfach und billig soll das Angebot anscheinend sein – sonst (fast) nichts. Krammer setzt nach Angaben der FTD auf eine so genannte “Followers-Strategie”, bei der nur solche Dienste angeboten werden, die sich bei Konkurrenten bereits als erfolgreich und margenträchtig herausgestellt haben. Er will Schluss machen mit der “Innovationsparanoia der Mobilfunkbranche, jedes Jahr etwas Neues bieten zu müssen.”

Nicht nur Multimediadienste für Privatnutzer sollen eingedampft werden, sondern auch Dienste für Firmenkunden. Ihnen sollen künftig keine Sonderwünsche mehr erfüllt werden, komplexe mobile Anwendungen für Unternehmen sollen keine Rolle mehr spielen, aufwändige Integration in IT-Umgebungen soll nicht mehr geleistet werden. Denn – so zitiert die FTD Krammer – “E-Plus sei kein Systemhaus.” Will E-Plus mit solchen Aussagen seine Firmenkunden vergraulen? Kommt E-Plus damit für Unternehmen als Mobilfunk-Provider künftig nicht mehr infrage? Weiter… »

7.6.2006

Duet(t) von Microsoft und SAP bringt SOA ins Office

Verfasst von Joachim Quantz am 07.06.2006, 12:29 | IT, Internet & Innovation

Rechtzeitig zur SAPPHIRE Europe – der SAP-Kundenkonferenz, die letzte Woche in Paris stattfand – hat SAP sein neues, gemeinsam mit Microsoft entwickeltes Produkt Duet angekündigt. Mit Duet, im vergangenen Jahr unter dem Namen Mendocino gestartet, sollen Anwender direkt aus Microsoft-Anwendungen wie Outlook, Excel oder Word auf SAP-Funktionalität zugreifen können. Was genau verspricht sich SAP von diesem Produkt und welchen Nutzen bringt es für die Anwender? Weiter… »

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