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30.11.2006

OpenBC/Xing geht an die Börse: Erreicht der Web 2.0-Hype jetzt Deutschland?

Verfasst von Nicole Dufft am 30.11.2006, 12:30 | Mobility & Business Communications

Nach den spektakulären Übernahmen von Web 2.0-Unternehmen wie MySpace oder YouTube in den USA, steht jetzt auch in Deutschland die erste große Web 2.0 Finanztransaktion ins Haus. Am 7. Dezember soll das Soziale Netzwerk für Geschäftskontakte Xing, vormals openBC, an die Börse gehen. Vorstandsvorsitzender Hinrichs schließt nicht aus, dass er an der Börse ein Volumen von über 100 Millionen Euro erzielen kann. Das ist ein hohes Vielfaches des Umsatzes von knapp 6 Millionen Euro, den das Unternehmen im abgelaufenen Geschäftsjahr erzielen konnte. Daher wird nun im Zusammenhang mit openBC/Xing von einem neuen Hype, von der Blase 2.0 in Deutschland gesprochen.

Von überzogenen Bewertungen wie in den USA, wo die News Corp für MySpace 580 Millionen Dollar zahlte und Google für YouTube 1,6 Milliarden Dollar in Aktien auf den Tisch legte, sind wir in Deutschland allerdings noch weit entfernt. Immerhin kann openBC – pardon: Xing – ein funktionierendes Geschäftsmodell vorweisen. Zwar sind nur etwa 13 Prozent aller Mitglieder zahlende Premiumnutzer. Aber gleichwohl konnte Xing seinen Umsatz mit diesen Nutzern im vergangenen Jahr deutlich von 1,6 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2004/2005 auf knapp 6 Millionen 2005/2006 steigern. Im vergangenen Quartal konnte dadurch erstmals ein positives Ergebnis erzielt werden. Keine schlechte Leistung in Anbetracht vieler anderer Internet-Dienstleister, die noch immer mit der Herausforderung kämpfen, ihre Dienste kostenpflichtig zu machen oder über Werbung entsprechende Einnahmen zu generieren. Weiter… »

22.11.2006

Motorola übernimmt Good Technology - Eine weitere Herausforderung für RIM?

Verfasst von Philipp Bohn am 22.11.2006, 13:25 | Mobility & Business Communications

Anfang des Monats hat der Endgerätehersteller Motorola die geplante Übernahme des Mobile E-Mail-Anbieters Good Technology bekannt gegeben. Damit setzt sich der Trend der Konsolidierung auf dem Markt für Mobile E-Mail fort, und es entwickelt sich ein weiterer Konkurrent für den bisherigen Marktführer Research In Motion (RIM). Stellt die Stärkung von Good aber eine ernsthafte Gefahr für die Marktführerschaft des BlackBerry dar?

Zunächst ist die Architektur von Goods Mobile-E-Mail-Lösung der von RIM sehr ähnlich: neben einem Middleware-Server auf dem Firmengelände wird ein vom Anbieter betriebenes ‘Network Operation Center’ benötigt, über das die E-Mails geroutet werden. Im Gegensatz zu RIM unterstützt Good jedoch eine sehr offene Endgerätestrategie, obwohl etwa das Motorola Q Smartphone bereits mit der Good-Technologie ausgestattet ist. Sobald das Q auch in Europa auf dem Markt ist, wird sich zeigen, ob Motorola/Good der großen Popularität des BlackBerry im Geschäftskundenbereich etwas entgegenhalten kann. Weiter… »

16.11.2006

Globalisierung des IT-Services-Geschäftes: Wachsen mit den Kunden

Verfasst von Andreas Stiehler am 16.11.2006, 14:56 | IT Services & Outsourcing

Die Internationalisierung von IT-Dienstleistungen steht derzeit weit oben auf der Agenda sowohl bei den Marktteilnehmern als auch bei zahlreichen Wissenschaftlern. Dies belegten die regen Diskussionen beim Workshop “Globalisierung von IT-Dienstleistungen - mehr als eine Einbahnstraße”, der am 10.11.06 in Mannheim stattfand. Die Veranstaltung wurde vom BMBF-geförderten Forschungsprojekt INTERDIG organisiert mit dem Ziel, eine nüchterne Bestandsaufnahme vorzunehmen und Diskussionen anzuregen, die über die aktuelle Offshoring-Debatte hinausgehen.

Entsprechend befasste sich ein Teil der Diskussionsbeiträge mit Mythen, die im Zusammenhang mit der Globalisierung am IT-Services-Markt im Umlauf sind. Das Bild von der national agierenden deutschen IT-Services-Werkstatt, die bald von den aufstrebenden Anbietern aus Offshore-Nationen überrannt wird, ist ein in diesem Zusammenhang häufig gezeichnetes Gefahrenszenario. Dass dem nicht so ist, zeigten die vorgestellten Ergebnisse aus empirischen Studien des ZEW in Mannheim und des RWI in Essen. (Berlecon Research berichtete bereits in einer der letzten Spotlight-Analysen darüber.) Weiter… »

9.11.2006

Instant Messaging: Generation Y vs. CIO?

Verfasst von Philipp Bohn am 09.11.2006, 13:59 | Mobility & Business Communications

Wenn Unternehmen wissen wollen, wie in Zukunft ihre Kommunikationsinfrastruktur aussehen wird, lohnt ein Blick in die Lesesäle der Universitäten oder die Büros der jüngeren Mitarbeiter. Sie werden feststellen, dass viele ein Instant Messaging (IM) Programm nutzen, wie sie etwa von Microsoft, Yahoo oder Google kostenlos angeboten werden. Auch die populäre IP-Telefonie-Software Skype verfügt über eine solche Chat-Funktion.

Wie relevant diese Entwicklung auch hierzulande werden könnte, zeigt ein Blick in die USA: Dort ist IM laut den Marktforschern von Parks Associates für mehr als ein Drittel der Teenager bereits der bevorzugte Kommunikationskanal – vor der traditionellen E-Mail, mit der man höchstens noch mit den Eltern oder seinem Professor Kontakt hält. Bei den 25- bis 34-jährigen trifft dies noch bei 11 Prozent zu. Weiter… »

2.11.2006

Mobile Mail rüstet auf — Middleware auf dem Vormarsch

Verfasst von Philipp Bohn am 02.11.2006, 13:01 | Mobility & Business Communications

Die Mobilfunkbetreiber haben eine wichtige Position als strategischer Vertriebspartner für Mobile-Mail-Lösungen auf der Grundlage von RIMs BlackBerry und Microsoft Exchange. Allerdings ist es verwunderlich, dass sich die Mobilfunker bisher noch zurückhalten was den aktiven Vertrieb anderer Mobile-Mail-Lösungen angeht – insbesondere bei Middleware-basierten Technologien. Nach Einschätzung von Berlecon Research werden T-Mobile & Co. jedoch ihr Vertriebsportfolio in naher Zukunft in diese Richtung erweitern.

Im Gegensatz beispielsweise zur Mobile-Mail-Lösung von Microsoft, bei der die Endgeräte direkt auf den Exchange-Server zugreifen, pusht die Middleware eintreffende Mails vom Mailserver im Unternehmen auf die mobilen Endgeräte. Die Middleware bildet die Basis für zentrale Administrationsaufgaben, für die Verschlüsselung der Daten oder die Durchsetzung von Sicherheitsregeln. Damit bietet sich diese Alternative vor allem für solche Unternehmen an, die vielen Mitarbeitern mit unterschiedlichen Nutzerprofilen oder Endgeräten zentral und sicher den mobilen Zugriff auf ihre E-Mails ermöglichen wollen. Weiter… »

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