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14.12.2006

Der Markt für IT-Services im Jahr 2007

Verfasst von Andreas Stiehler am 14.12.2006, 10:38 | IT Services & Outsourcing

Wird 2007 das Jahr des “massiven” Umbruchs am IT-Services-Markt, wie manche Auguren beim Blick in die Glaskugel in regelmäßiger Abfolge seit dem Ende des Dotcom-Booms verkünden? Tatsächlich scheinen die Zutaten für eine Marktkonsolidierung in diesem Segment angerichtet. Auf der einen Seite beobachten wir, dass die Preise im IT-Dienstleistungsmarkt insgesamt – trotz Konjunkturaufschwung – weiter ihr Dasein im Keller fristen. Hinzu kommt, dass nach den Kürzungen in den vergangenen Jahren die IT-Budgets derzeit nur moderat steigen. Mit anderen Worten: Der Kuchen, den es zu verteilen gibt, ist klein und dürfte auch in den nächsten Jahren nur wenig wachsen.

Auf der anderen Seite registrieren wir eine zunehmende Zahl von Anbietern, die sich um den Kuchen streiten. Da sind zum einen Hard- und Softwareanbieter sowie Reseller, die angesichts der schon fortgeschrittenen Konsolidierung in Ihren angestammten Märkten ihr Heil zunehmend im Services-Umfeld suchen. Hinzu kommen verstärkt ausländische IT-Services-Anbieter, die bislang vorwiegend auf reiferen Märkten wie in den USA oder Großbritannien präsent waren, im deutschen Markt aber noch ungehobenes Potenzial vermuten. Weiter… »

6.12.2006

IT Services & Outsourcing: Denk ich an Deutschland in der Nacht…

Verfasst von Andreas Stiehler am 06.12.2006, 12:21 | IT Services & Outsourcing

Die Deutschlandmanager international aufgestellter Outsourcing-Anbieter sind nicht zu beneiden. Neben schwerem Essen und wenig Sonnenschein müssen sie sich mit der Zurückhaltung deutscher Unternehmen beim Outsourcing insgesamt und speziell mit neuen Themen wie BPO (Business Process Outsourcing) und Offshoring auseinandersetzen. Dabei scheint die Größe des deutschen Auslagerungsmarktes gewaltig. Accenture etwa schätzte das Einsparpotenzial durch BPO hierzulande auf 40 Milliarden Euro und rief bei dieser Gelegenheit gleich die “dritte Revolution der Wertschöpfung in der Praxis” aus.

Nach Fließbandproduktion (Revolution Nr.1) und Reduzierung der Fertigungstiefe (Nr.2) sollen nun unterstützende Prozesse an spezialisierte Provider ausgelagert werden (Nr.3). Die Outsourcing-Spezialisten, so die Idee, können mittels ihrer Expertise, der Ausnutzung von Skaleneffekten und dem Einsatz von Offshore-Ressourcen diese Leistungen wesentlich effizienter anbieten. Schließlich, so Accenture, laufen den Unternehmen im deutschsprachigen Raum die Verwaltungskosten aus dem Ruder. Die Lösung scheint offensichtlich: Alles raus, was nicht Kernkompetenz ist! Die Revolution erfasst Finanz- und Rechnungswesen, Einkauf und Logistik, Personalwesen und IT – alles heiße Kandidaten für die Auslagerung. Weiter… »

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