Die kontinuierliche Versorgung mit aktuellen und vor allem relevanten Informationen ist in der Wissensökonomie ein zentraler Wettbewerbsfaktor für Unternehmen und ihre Mitarbeiter. Informationen und Wissen werden dabei in einem Arbeitsumfeld ausgetauscht, das zunehmend in flexibel zusammengesetzten Teams organisiert ist. Der Versuch, sich gegenseitig in diesen vernetzen Unternehmensstrukturen auf dem Laufenden zu halten, führt nicht zuletzt zu heillos überfüllten E-Mail-Postfächern. Dabei ist in vielen Fällen nur ein Teil der Nachrichten für den Adressaten tatsächlich relevant. In der Mailbox nachträglich die Spreu vom Weizen zu trennen, ist jedoch ein zeitaufwändiger und unproduktiver Prozess, in dem wichtige Informationen verloren gehen können. Innovative Web 2.0-Technologien wie Weblogs oder Wikis können eine sinnvolle Ergänzung für den massenweisen Austausch von E-Mails sein und die Informationsflut beherrschbarer machen.
Weiter… »
Bei der Diskussion aktueller Entwicklungen im IT-Dienstleistungsmarkt ist derzeit viel vom “Fressen und gefressen werden” die Rede. Denn Industrialisierung und Globalisierung sorgen – trotz derzeitigen Stimmungshochs unter den Akteuren – tendenziell für fallende Margen und zunehmenden Kostendruck. Unter diesen Vorzeichen werden kritische Masse bei Geschäftsvolumen, internationale Aufstellung und der Zugang zu Offshore-Kapazitäten zum Wettbewerbsfaktor. Die Zeichen stehen – da sind sich nahezu alle Auguren einig – auf Konsolidierung.
Potenzielle Gewinner des Verdrängungswettbewerbs dürften nach dieser Logik die global aufgestellten IT-Services-Riesen sein, also diejenigen, die beim großen Fressen zuerst zuschlagen können. Kleinere Anbieter bzw. solche ohne die notwendige Beißkraft, so der Umkehrschluss, sind die potenziellen Verlierer dieser Entwicklung. Wollen Sie nicht im Bauch eines Riesen landen – so der gut gemeinte Ratschlag vieler Berater – dann sollten Sie ihr Heil als industriebezogene Nischenanbieter suchen. Weiter… »