Die Notwendigkeit automatisierter Geschäftsprozesse ist für IT-Anbieter und ihre Kunden eine Selbstverständlichkeit. Kommunikationstechnologien hingegen werden oft getrennt davon betrachtet. Erst mit der Nutzung von VoIP scheint der Gedanke langsam Verbreitung zu finden, den Einsatz von Kommunikationstechnologien ebenso prozessorientiert zu betrachten. Die technologischen Entwicklungen der letzten Jahre sowie strategische Aktivitäten der ITK-Anbieter lassen diesen Ansatz nun auch realistisch erscheinen.
Die Integrations- und Konsolidierungsprozesse sind in der IT-Welt weit fortgeschritten. Viele Technologieanbieter erarbeiten in offenen Gremien Standards zum automatisierten Datenaustausch. Beispiele sind etwa die XML-Spezifikationen oder die Bemühungen des RosettaNet-Konsortiums um Standardisierung von Datenübertragunsschnittstellen speziell in Logistik und Produktion. Unternehmen wie Oracle wollen durch strategische Akquisitionen wachsen und sorgen so für die Integration verschiedener Anwendungen und unterstützender Software. In die selbe Richtung gehen schließlich auch Konzepte wie beispielsweise die Service Oriented Architecture (SOA). Weiter… »
Internationalisierung des IT-Dienstleistungsgeschäftes – häufig diskutiert unter dem Schlagwort “Global Delivery” – ist ein Schlüsselthema im IT-Services-Markt 2007 und steht heute auf der Agenda nahezu aller Akteure in diesem Segment. Internationalisierung ist jedoch nicht gleich Internationalisierung. So unterscheidet Berlecon Research zwischen drei Aspekten, die alle im Zusammenhang mit Global Delivery stehen, aber für sich genommen unterschiedliche Herausforderungen bergen: Global Sourcing, Global Support und Global Supply. Diese drei Themen werden auch von den Fallstudien illustriert, die Berlecon Research derzeit im Rahmen des Forschungsprojektes INTERDIG erstellt.
Global Sourcing bestimmt unter dem Schlagwort “Offshoring” schon seit einigen Jahren die Schlagzeilen der Fachpresse. Der Grundton in der Offshoring-Debatte hat sich jedoch während der letzten Monate deutlich gewandelt. Weiter… »
Web2.0-Technologien werden Kernanwendungen in Unternehmen wie Lotus Notes oder Office effizienter machen. Das erwarten jedenfalls ein Drittel der Teilnehmer einer Online-Befragung von CIO.de und sehen darin den Hauptvorteil von Web2.0. Und tatsächlich entwickeln soziale Anwendungen ihr volles Potenzial erst dann, wenn sie untereinander und mit der oft historisch gewachsenen Anwendungslandschaft integrierbar sind. Durch die Migration hin zu IP-basierten Kommunikationslösungen gilt das auch für die Sprachwelt. Integrationsfähigkeit von Web2.0-Lösungen ist dabei ein zentrales Wertversprechen der großen Softwarehäuser – die schließlich auch die Kernanwendungen liefern.
Die Softwareanbieter bemühen sich daher derzeit, ihre Kernanwendungen um Web2.0-Komponenten zu erweitern und entsprechend zu vermarkten. Weiter… »
Mitarbeiter sind nur schwer zur Einhaltung von Sicherheitsvorgaben zu bewegen – mit dieser Herausforderung haben fast zwei Drittel aller deutschen ITK-Verantwortlichen zu kämpfen, wenn es um die Sicherung der ITK-Infrastruktur geht (siehe Berlecon Report ITK-Sicherheit auf dem Prüfstand). Dies gilt insbesondere bei der Nutzung mobiler Endgeräte wie Smartphones, PDAs & Co., die sich häufig der direkten Kontrolle durch die IT-Abteilung entziehen. Unser letztes Spotlight zur Mobilisierung von Geschäftsprozessen beschäftigte sich in diesem Zusammenhang mit der Notwendigkeit, Daten auf den Endgeräten und den immer häufiger genutzten externen Speichermedien wie USB-Sticks zu verschlüsseln. Dieses Spotlight beschäftigt sich nun mit den Möglichkeiten für IT-Administratoren, mithilfe von Device-Management-Systemen Sicherheitsvorgaben zentral auf mobilen Endgeräten durchzusetzen. Weiter… »
Mit der Mobilisierung von Geschäftsprozessen können Unternehmen heute deutliche Produktivitätsvorteile realisieren. Gleichzeitig gehen mit der Mobilisierung der ITK-Infrastruktur aber auch erhebliche Sicherheitsrisiken einher, denn immer mehr sensible Informationen verlassen auf mobilen Endgeräten und externen Datenträgern das Firmennetz. Die Nutzung mobiler Endgeräte durch die Mitarbeiter wird demnach auch von fast der Hälfte aller deutschen ITK-Verantwortlichen als ein hohes Sicherheitsrisiko eingeschätzt. Das ist eines der Ergebnisse der Studie ITK-Sicherheit auf dem Prüfstand, für die Berlecon Research im Auftrag von Damovo, Decru und Nortel über 100 ITK-Verantwortliche in größeren deutschen Unternehmen nach ihrer Einschätzung von Sicherheitsrisiken und den umgesetzten oder geplanten Security-Maßnahmen befragte. Weiter… »