Wir bewerten das
     Potenzial neuer Technologien

26.7.2007

Standardisierung und italienische Systemgastronomie

Verfasst von Andreas Stiehler am 26.07.2007, 10:00 | IT Services & Outsourcing

Die Standardisierung von Leistungsangeboten gehört zu den Topthemen der deutschen IT- Dienstleister in diesem Jahr. Dies zeichnet sich bei den derzeit eingehenden Befragungsergebnissen unserer Marktanalyse IT Services 2007 (Veröffentlichung Herbst 2007) schon jetzt ab. Die IT-Dienstleister tun auch gut daran, diesem Thema eine hohe Bedeutung beizumessen. Denn spätestens wenn sich das momentane Konjunkturhoch dem Ende neigt, müssen sich die Anbieter fragen, wie sie den Forderungen der Kunden nach sinkenden Preisen nachkommen und trotzdem noch anständige Margen erwirtschaften können.

Viele Anwender stehen diesem Thema jedoch immer noch kritisch gegenüber. Eine Standardisierung der Leistungsangebote wird dabei nicht selten gleichgesetzt mit Billigangeboten von der Stange, die mit eingeschränkter Individualität und verminderter Qualität der Dienstleistungen einhergehen. Tatsächlich bewirkt die Standardisierung – wenn sie richtig umgesetzt wird – genau das Gegenteil. Denn standardisierte Leistungsangebote eröffnen nicht nur Kostensenkungspotenziale. Sie bieten auch die Chance, Qualität und Flexibilität der Serviceangebote zu erhöhen – und dies ohne drastische Einschränkungen in der Individualität. Mit anderen Worten: Die Standardisierung von Leistungsangeboten bedeutet nicht nur IT-Dienstleistungen von der Stange, sondern auch nach Maß. Weiter… »

18.7.2007

Die Rolle der IT in deutschen Unternehmen: Wer zu spät kommt…

Verfasst von Andreas Stiehler am 18.07.2007, 8:35 | IT Services & Outsourcing

In mancher Hinsicht erinnert die unterschiedliche Innen- und Außenwahrnehmung der IT in deutschen Unternehmen an die Rolle von Michail Gorbatschow während seiner letzten Regierungsjahre. Nach Außen hin sind die IT-Verantwortlichen immer noch die Stars auf allen Veranstaltungen im IT-Umfeld. Ein Konferenzveranstalter, dem es gelingt 100 CIOs auf einer Konferenz zusammenbringen, kann getrost einen Saal in dreifacher Größe buchen. Denn für die meisten Anbieter von IT-Technologien und Services gelten die IT-Leiter nach wie vor als Schlüssel, um die Tür zum Unternehmen zu öffnen.

Innerhalb der Unternehmen ist der Stellenwert der IT-Abteilung jedoch eher strittig. Dies bestätigen die Ergebnisse der aktuellen Studie “IT: Kostenstelle oder Businessmotor?”, die Berlecon Research im Auftrag des IT-Dienstleisters Beck et al. Services durchführte. Die Studie basiert auf einer repräsentativen Befragung unter 238 Verantwortlichen aus den Fachbereichen Business Development, Sales sowie Finance & Accounting in deutschen Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern. Die jetzt veröffentlichten Befragungsergebnisse zeigen, dass in etwa 40 Prozent der deutschen Unternehmen die IT-Verantwortlichen bei den Planungsprozessen der Geschäftsbereiche außen vor sind oder nur begrenzt Einfluss nehmen – und dies selbst bei der Planung von IT-Lösungen. Weiter… »

12.7.2007

Unternehmen muessen Kommunikation strategisch angehen

Verfasst von Nicole Dufft am 12.07.2007, 13:15 | Mobility & Business Communications

Die Effizienz datenbasierter Prozesse wurde in den vergangenen 10 Jahren mithilfe von IT-Lösungen erheblich gesteigert und sowohl die unternehmensinterne als auch die unternehmensübergreifende Integration verschiedener IT-Systeme massiv vorangetrieben. Im Gegensatz dazu steckt das Thema Kommunikation noch in den Kinderschuhen. Zwar sind in den vergangenen Jahren zu den klassischen Kommunikationsmitteln wie Telefon und Fax zahlreiche neue Kanäle und Endgeräte mit umfangreichen Funktionalitäten hinzugekommen. Aber all diese Kommunikationskanäle werden heute immer noch voneinander getrennt und isoliert von der IT betrachtet – trotz aller Beschwörung des Themas Konvergenz.

Wer heute kommunizieren möchte, ist zwar immer und jederzeit erreichbar. Er muss aber mit einer Vielzahl verschiedener Endgeräte jonglieren (Handy/Smartphone/BlackBerry, Laptop, Desktop-PC, Desktop-Telefon), unterschiedliche Benutzeroberflächen bedienen und muss zudem abhängig vom gewählten Kanal mit eingeschränkten Funktionalitäten leben (Präsenzanzeige nicht in der E-Mail, Rufweiterleitung nicht vom Handy, Instant Messaging nur über Laptop oder PC). Ein normaler Kommunikationsprozess erfordert meist mehrere Anwendungen, Endgeräte und mehrere vergebliche Kontaktversuche, da nicht ersichtlich ist, wo, wie und wann der Kommunikationspartner gerade erreichbar ist. Weiter… »

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