20.9.2007
Verfasst von Philipp Bohn
am 20.09.2007, 8:38 | Unified Communications
Laut Cisco geht es bei der Zusammenarbeit mit Microsoft zunächst um die Presence-Federation der Lösungen der beiden Anbieter. Das Problem:
“Currently, Cisco federates all the presence and availability information from its unified communications systems and publishes that data to Microsoft’s Office Communications Server (OCS), which can then push it to Microsoft clients. Microsoft doesn’t reciprocate. The companies are working on making the same kinds of information go from Microsoft’s software into Cisco’s, said [Rick] McConnell, who is vice president and general manager of Cisco’s Unified Communications Business Unit.”
Beitrag kommentieren »
19.9.2007
Verfasst von Philipp Bohn
am 19.09.2007, 12:36 | Unified Communications
Zur aktuellen Spotlight-Analyse schreibt mir Steffen Udolph von Mercoline:
“Ein sehr interessanter Artikel, der sich mit einen m.E. nach noch nicht ausreichend beachteten Markt beschäftigt. Ein anderen Standpunkt habe ich aber bezüglich der Offenheit der Ansätze von Oracle und SAP. Sie schreiben: ‘Dies betrifft zunächst die Integrationsfähigkeit der Unified-Communications-Lösungen, also inwieweit heterogene ITK-Infrastrukturen unterstützt werden. In diesem Punkt ist damit zu rechnen, dass Oracle einen offeneren Ansatz verfolgt, während SAP eher auf eine integrierte Lösung aus einer Hand setzt.’
Ich denke jedoch, dass der Oracleansatz eher proprietär sein wird, da Oracle, wie sie ja richtig feststellen, schon bedeutend weiter im UC-Markt ist wie die SAP. Und aus diesem Grund besteht für Oracle weniger Druck von Anwenderseite, sich für andere Anbieter zu öffnen, da das Angebot ja kompletter ist. SAP dagegen wird hier aufholen, aber in der Zwischenzeit offene Schnittstellen anbieten und Partnerprodukte zertifizieren. Historisch gesehen lief das so schon öfters bei SAP (z.B. Anbindung und Zertifizierung der Anbindung von SCM Produkten an SAP Anwendung, dann kam der APO; später BI-Lösungen anbinden und zertifizieren, dann kam das SAP BW). Natürlich will SAP langfristig auch eine Lösung aus einer Hand anbieten, bedient aber in der Zwischenzeit den Markt mit offenen Schnittstellen.”
Der Zusammenhang zwischen Produktreife, Integrationsfähigkeit und technologischer Plattform einer Lösung ist schwierig zu beurteilen. Tatsächlich weist der Vergleich mit IBM/Microsoft auf dem Markt für UC in Herrn Udolphs Richtung: Da auch IBM etwas später den UC-Markt betreten hat, wird zunächst eine Strategie der Offenheit verfolgt.
Es kommt sicherlich darauf an, ob man bezüglich der Integrationsfähigkeit die kurz- oder langfristige Strategie betrachtet.
Beitrag kommentieren »
Verfasst von Philipp Bohn
am 19.09.2007, 12:17 | Unified Communications
Im vorletzten Newsletter habe ich die Partnerschaften zwischen IBM/Microsoft und den Telkos auf dem UC-Markt beleuchtet. Während ich als Aufhänger die aktuelle Partnerschaft zwischen Siemens und IBM gewählt hatte, lenkt Thomas Marfurt, Nortels Länderchef Schweiz, die Aufmerksamkeit auf die Nortel-Microsoft-Allianz.
Neben den gemeinsam verfolgten Zielen haben die Partner natürlich klare Vorstellungen von der eigenen Positionierung. Thomas Marfurt: “Nortel wird für die Umrüstung der sehr grossen installierten Nortel- (und Mitbewerber-) Basis auf die moderne Server-basierte IP-Kommunikation in der nächsten Zukunft eine wichtige Kompetenz-Rolle spielen. Zusätzlich wird sich Nortel mehr und mehr auf Applikationsentwicklung wie Interactive Voice Response, Conferencing, Multimedia fokussieren, die vom Normalverbraucher nicht benötigt werden.”
Beitrag kommentieren »
12.9.2007
Verfasst von Philipp Bohn
am 12.09.2007, 10:42 | Unified Communications
So viel zum Thema Interessenkonflikte der ITK-Anbieter und Planungssicherheit für Anwender: Kaum 2 Wochen nach den Ankündigungen von Microsoft und Cisco, im Bereich Unified Communications eng zusammenarbeiten zu wollen, heißt es nun auf Ciscos Blog:
“In this ever-changing global economy, can any business wait around to get outpaced by competitors while they experiment with PC or email-client-based-architecture for unified communications? Can they afford to exclude future prospective customers, employees, or partners who do not use email as their preferred communications medium? Can they afford the 18-24 month wait for a software-client-based call control architecture that will be marginally mature and deployable? Can they really depend on PC “experts”, who are learning on-the-job to implement a business class unified communications solution that meets their communication requirements?
For businesses waiting to evaluate PC (or email) client-based-software architecture for unified communications, the opportunity cost associated with this inertia is difficult to justify. I would go as far as to say that for many customers their very survival is dependent upon breaking out and leading the pack – not just responding to the changes in the market but anticipating them and transforming themselves to provide a consistent media-rich unified communications experience to users in all workspaces.”
Beitrag kommentieren »
5.9.2007
Verfasst von Philipp Bohn
am 05.09.2007, 14:26 | Unified Communications
Derzeit vergeht kaum eine Woche ohne die Ankündigung neuer Übernahmen und Kooperationsvereinbarungen im Bereich Unified Communications. Vor allem Microsoft und IBM scheinen mit ihren Office- und Lotus-Suiten an fast jedem Abkommen beteiligt zu sein. Zunächst wirkt die Fülle der ITK-Partnerschaften recht willkürlich – schließlich kooperiert hier jeder mit jedem. Die Details der Kooperationen und ihr Potenzial sind jedoch von den unterschiedlichen Rollen bestimmt, die IBM und Microsoft auf dem Markt für Kommunikationslösungen anstreben.
Zunächst ergänzen beide ihre Software-Suiten Lotus Notes und Office kontinuierlich um zusätzliche Funktionen der Echtzeitkommunikation. Dies geschieht entweder durch eigene Entwicklungsarbeit oder durch taktische Übernahmen spezialisierter Technologieanbieter. So kaufte Microsoft Parlano und macht dadurch Gruppen-Chats zu einem Feature des eigenen Office Communications Server. Nur wenige Tage zuvor hatte IBM die Übernahme von WebDialogs bekannt gegeben, deren Web-Conferencing-Technologie nun in Lotus Sametime integriert wird. Weiter… »
Beitrag kommentieren »
|