Diese Woche habe ich einen Vortrag auf der VO.IP Germany in Frankfurt gehalten. Ich war zum ersten Mal dort und die Veranstaltung hat mir insgesamt gut gefallen. Einige ihrer Stärken:
Auf begrenztem Raum sind viele der wesentlichen Anbieter vertreten. Für Anwender, Konkurrenten und Analysten ist es damit recht einfach, sich einen Überblick über aktuelle Entwicklungen und Technologien zu verschaffen.
Es gibt zwei klar voneinander getrennte Tracks, einerseits mit inhaltlich-konzeptionellen Vorträgen, anderseits mit klar Marketing-orientierten Beiträgen der ITK-Anbieter. Beides hat seinen berechtigten Platz, wird aber zu oft miteinander vermischt.
Der Fokus der Veranstaltung ist klar: VoIP. Damit gibt es kaum Vorträge, die thematisch schwer unterzubringen sind und nicht ins Konzept passen.
Der Aufwand für die Aussteller ist vertretbar. In vielen Fällen reicht es aus, mit einem bis zwei Mitarbeitern und Laptop am Ausstellungstisch zu stehen und ins Gespräch zu kommen.
Inhaltlich gäbe es natürlich auch viel zu berichten. Interessant fand ich zum Beispiel die Präsenz von Tata Communications. Der indische Outsourcing-Anbieter will sich hierzulande mit Diensten im Bereich Hosted Contact Center und VPN positionieren. Tata hat darüber hinaus ein eigenes Kommunikationsnetz aufgebaut und sieht sich daher auch als Carrier. Insgesamt lohnt sich sicherlich auch 2009 die Reise nach Frankfurt.
Trotz begrenzter Business Features hält das neue iPhone zunehmend Einzug in den Unternehmensalltag. Für viele geschäftliche Nutzer ist das Designobjekt nicht nur ein Ausdruck von Trend- und Stilbewusstsein, das mobile Arbeiten mit dem iPhone macht aufgrund des revolutionären Bedienkonzeptes auch einfach Spaß.
Zwar lassen die Sicherheits-Features und Managementfunktionalitäten des iPhone für den Businesseinsatz im großen Stil noch zu wünschen übrig – das zeigt der aktuelle Berlecon-Report Das iPhone 2.0 im Unternehmenseinsatz. Kleineren Unternehmen, mit nur wenigen iPhone-Nutzern, bietet das iPhone 2.0 jedoch durchaus ausreichende Funktionen und einen intuitiven Zugang zu mobilen E-Mails und PIM-Daten. Dennoch sollten die Unternehmen einige zentrale Punkte beachten: Weiter… »
IT Service Management hat sich in den letzten Jahren zu einer Standarddisziplin in deutschen IT-Services-Organisationen gemausert. Grundlage dafür lieferte die Erfolgsgeschichte der IT Infrastructure Library (ITIL), die sich als De-Facto-Standard für die serviceorientierte Ausrichtung der IT im Unternehmen etablierte. Nahezu jede IT-Organisation hat bereits erste Projekte zu einer ITIL-konformen Reorganisation der IT-Services-Prozesse gestartet. Und schon seit Jahren steht das Thema “ITIL” ganz oben auf den Tagesordnungen von Konferenzen und Workshops im IT-Umfeld.
Einen Beleg dafür, dass die Bemühungen der IT-Organisationen um ein effizientes IT Service Management bereits erste Früchte tragen, liefert die Studie “IT: Kostenstelle oder Businessmotor”, die Berlecon Research im Auftrag der IT-Beratung Beck et al. Services erstellte. Für die Analyse wurden 247 Fachbereichsleiter zu Ihrer Zufriedenheit mit der IT im Unternehmen befragt. Die Ergebnisse widerlegen das häufig gezeichnete Bild von der IT als “Buhmann im Unternehmen”. Zwar fordert das Business deutlich mehr Beratung, Schnelligkeit und Servicebereitschaft. Ein Großteil der befragten Manager bescheinigen ihrer IT aber auch ein hohes Maß an Verlässlichkeit, insbesondere bei der Gewährleistung eines reibungslosen IT-Betriebs. Dieses Ergebnis ist durchaus den Bemühungen vieler IT-Organisationen um geordnete Prozesse zwischen IT und Business zu verdanken. Weiter… »
Die Grenzen zwischen IT und TK verschwimmen nicht nur technologisch, sondern auch bei den Betreibermodellen. War in der TK bis vor kurzem nur der klassische Eigenbetrieb denkbar, sind nun verschiedene Formen der Auslagerung wie vor allem Managed Services und Hosting möglich. Denn sowohl Daten als auch Sprache werden über dieselben IP-basierten Netze geleitet. Und die Netzbetreiber bieten immer schnellere Verbindungen zu immer günstigeren Preisen an.
Der Eigenbetrieb ist jedoch für viele kleine und mittlere Unternehmen nach wie vor die bevorzugte Variante – das zeigt der aktuelle Berlecon-Fallstudienreport “Unified Communications für den Mittelstand?”, der zum kostenlosen Download zur Verfügung steht. Denn zum einen sind gerade die Netzbetreiber erst seit kurzer Zeit mit entsprechenden Dienstleistungsangeboten auf dem Markt. Zum anderen zögern die Verantwortlichen – wie auch bei der IT – ihre Kommunikationslösungen aus der Hand zu geben und als externen Dienst zu beziehen. Wie zu erwarten spielen dabei Sicherheitsbedenken eine wesentliche Rolle: Da bei UC nicht nur viele sensible Daten, sondern auch die Sprachkommunikation über wenige Server geleitet wird, scheint das Risiko eines Ausfalls oder eines unbefugten Zugriffs durch Dritte besonders groß. Weiter… »