In der FAZ ist gerade ein Interview mit dem Hochschullehrer, Unternehmensberater und Autor Fredmund Malik zu lesen. Die aktuelle Wirtschaftskrise ist demnach “nur ein oberflächliches Symptom für die größte Systemtransformation der Geschichte. Hin von einer Geld- zu einer Wissensgesellschaft.”
Weiter heißt es in dem Interview: “Die herkömmlichen Organisationen funktionieren nicht unter Komplexitätsbedingungen, denn ihre Entstehung reicht tief in das vorige Jahrhundert, wo völlig andere Bedingungen herrschten.”
Diese Erkenntnis ist auf die Kommunikationstechnologien in den Unternehmen genauso anwendbar. Denn herkömmliche Telefonie und E-Mail sind Technologien, deren Entstehung in das vorige, industrielle Jahrhundert hineinreichen. In vielen Unternehmen auf der Schwelle zur Wissensökonomie ist das Kommunikationsvolumen in den letzten Jahren gestiegen, während die Kommunikationseffizienz fällt. Um die Komplexität in Unternehmen und auf dem Markt beherrschbar zu machen, kommt es nun auf eine flexible, ortsunabhängig nutzbare, technologisch offene und funktional integrierte Kommunikationsinfrastruktur an.

