Sowohl Unified Communications (UC) an sich als auch netzbasierte Bereitstellungsmodelle wie Software as a Service (SaaS) verändern das Markumfeld des traditionellen TK-Channels grundlegend. Denn zunächst impliziert UC eine Integration der IT- und TK-Infrastruktur und zur Einbindung von Kommunikationsfunktionen etwa in Prozesssoftware von SAP werden spezielle IT-Kompetenzen benötigt. Um einen möglichst hohen wirtschaftlichen Mehrwert für die Anwenderunternehmen sicherzustellen, sollte darüber hinaus der Vertrieb der UC-Lösungen nicht wie gewohnt technologie- sondern prozessorientiert ausgerichtet sein. Und schließlich drohen von den Technologieanbietern direkt vertriebene SaaS-Modelle den Channel in seiner traditionellen Rolle als Systemintegrator zu schwächen – schließlich werden immer geringere Teile der ITK-Infrastruktur vor Ort beim Anwenderunternehmen implementiert.
Jenseits dieser Herausforderungen kann aber neben Anwendern und Technologieherstellern auch der TK-Channel von Unified Communications as a Service (UCaaS) profitieren. Dazu müssen allerdings alle Beteiligten wesentliche Anpassungen an die neue Technologieumgebung vornehmen. Verschiedene Marktakteure gehen hier bereits mit gutem Beispiel voran: Weiter… »
Die globale Wirtschaftskrise wütet, aber die Marketingbudgets deutscher Unternehmen bleiben davon anscheinend unberührt. Das jedenfalls ist das Ergebnis einer branchenübergreifenden Studie, für die die Unternehmensberatung BBDO 300 deutsche Marketingentscheider zu den vermuteten Auswirkungen der Wirtschaftskrise befragt hat. Demnach planen 73 Prozent der Befragten, die Höhe ihres Marketingbudgets in diesem Jahr beizubehalten, und 15 Prozent wollen den Etat sogar noch erhöhen. Gleichzeitig sehen die Marketingleiter allerdings den steigenden Kostendruck als die mit Abstand größte aktuelle Herausforderung.
Herausforderungen für die ITK-Branche
Die Schlussfolgerung der Unternehmensberatung: Der für 2009 erwartete Kostendruck zwingt die Unternehmen, ihre Marketingeffektivität und -effizienz auf den Prüfstand zu stellen. Dies gilt auch und vor allem für ITK-Anbieter und -Dienstleister. Sie müssen sich fragen, wie sie im Zeitalter des permanenten Informationsüberflusses bei ihren potenziellen Kunden auf dem Radar bleiben können. Wie schaffen sie es, auch mit begrenzten PR- und Marketingbudgets in der Fachpresse adäquat vertreten zu sein? Gerade für Anbieter komplexer Unternehmenslösungen stellen sich dabei ganz besondere Herausforderungen: Zum einen lassen sich komplexe Technologien meist nicht in kurze Werbebotschaften packen. Zum anderen sind ihre Kunden keine Impulskäufer, sie müssen im richtigen Kontext, zur richtigen Zeit und mit handfesten Informationen angesprochen werden. Weiter… »