Wir bewerten das
     Potenzial neuer Technologien

28.4.2010

Skype Policy lässt IT-Admins besser schlafen

Verfasst von Nicole Dufft am 28.04.2010, 13:34 | IT, Internet & Innovation | Mobility & Business Communications | Unified Communications

Skype steht heute für viele Nutzer als Synonym für die kostenfreie Sprach- und Videotelefonie über das Internet. Der Internetdienst hat weltweit inzwischen über 500 Mio. Nutzer, davon sind im Durchschnitt ständig ca. 20 Mio. online. Zwar liegt der Fokus in der privaten Nutzung, seit der Version 3.0 hat Skype allerdings verstärkt Anstrengungen unternommen, die Anwendung auch für den Einsatz in Unternehmen attraktiv zu machen. Mit seinen zahlreichen Funktionen wie Präsenzanzeige, Instant Messaging, sowie File und Desktop Sharing ist Skype in der Tat auch für die geschäftliche Nutzung interessant – insbesondere in Unternehmen, in denen (bisher) diese Funktionalitäten nicht über andere Software zur Verfügung stehen, zum Beispiel im Rahmen einer Unified-Communication-Lösung. Weiter… »

17.2.2010

E-Business-Standards: trockenes Thema, aber strategisch wichtig

Verfasst von admin am 17.02.2010, 10:30 | IT, Internet & Innovation

E-Business ist mittlerweile ein zentraler Bestandteil des Geschäftsalltags: Knapp die Hälfte aller deutschen Unternehmen wickelt heute ihre Einkaufs-, Vertriebs- oder Logistikprozesse über elektronische Netze ab. Sie tauschen dabei mit ihren Geschäftspartnern zum Beispiel Produkt- und Katalogdaten aus, verkaufen Produkte über Online-Shops oder übermitteln elektronische Bestellungen, Lieferdaten und Rechnungen.

E-Business-Standards spielen dabei eine wichtige Rolle: Sie stellen sicher, dass die Informationen einheitlich im richtigen Format, an der richtigen Stelle, zur richtigen Zeit zur Verfügung stehen und legen exakt fest, wie Daten zwischen den beteiligten Systemen ausgetauscht werden. Sie bilden damit die Grundlage für effiziente elektronischen Prozesse.

Dennoch nutzen in Deutschland derzeit nur etwa ein Drittel aller Unternehmen mit elektronischen Geschäftsprozessen E-Business-Standards wie GTIN, eCl@ss oder EDIFACT. Weiter… »

21.1.2010

Wachstumsmarkt Mobile Enterprise?

Verfasst von Andreas Stiehler am 21.01.2010, 11:00 | IT, Internet & Innovation | Mobility & Business Communications

Als Berlecon im vergangenen Jahr deutsche IT-Dienstleister für die Marktanalyse IT Services nach aktuellen Wachstumsthemen fragte, zeigte sich ein – zumindest auf den ersten Blick – überraschendes Ergebnis: “Enterprise Mobility” rangierte auf Platz zwei für das Beratungs- und Integrationsgeschäft der IT-Dienstleister, deutlich vor den Hype-Themen wie Cloud Computing oder SaaS. Mehr als zwei Drittel der Akteure gingen bereits Anfang 2009 davon aus, dass die Bedeutung dieses Themas in den nächsten Monaten (deutlich) zunehmen wird. Weiter… »

5.1.2010

UCC im Jahr 2010: Zeit, konkret zu werden!

Verfasst von Andreas Stiehler am 05.01.2010, 13:00 | IT, Internet & Innovation | Mobility & Business Communications

Mit dem Ende des Krisenjahres 2009 kehrt langsam die Zuversicht in den ITK-Markt zurück. Insbesondere die Anbieter im Bereich Enterprise Communication & Collaboration geben sich optimistisch. Die Hoffnung auf steigende Umsätze in diesem Segment ist durchaus nachvollziehbar. Denn es besteht ein breiter Konsens darüber, dass die Optimierung der internen und externen Zusammenarbeit ein kritischer Erfolgsfaktor ist, um Innovationspotenziale zu heben und sich im Wettbewerb zu differenzieren. UCC (Unified Communication & Collaboration) bietet hierfür die technologische Basis. ITK-Verantwortliche, die sich als Partner des Business profilieren wollen, werden nicht umhin kommen, in dieses Feld zu investieren.

Hinzu kommt, dass viele im Konsumentenmarkt bekannten Kommunikationstechnologien – ob iPhone, Skype oder Facebook – verstärkt in die Unternehmen drängen. ITK-Leiter sehen sich damit einem Wildwuchs an genutzten Plattformen und Endgeräten gegenüber, der administriert werden muss und nicht durch simple Verbote verhindert werden kann. Denn spätestens, wenn im Zuge einer Konjunkturerholung die Fachkräfte knapp werden, müssen sich Unternehmen verstärkt um die so genannten “Digital Natives” bemühen. Und diese sind es gewohnt, in einer UCC-Umgebung mit Video, Chat und Präsenz zu arbeiten. Nicht zu vergessen ist, dass der Wunsch nach neuen Kommunikationsplattformen wie BlackBerry oder iPhone häufig auch von ganz oben kommt. Weiter… »

19.11.2009

ITK-Investitionsentscheidungen: Reicht der Blick über den Tellerrand?

Verfasst von Nicole Dufft am 19.11.2009, 13:38 | IT, Internet & Innovation

Eigene Netzwerke spielen eine zentrale Rolle als Informationsquelle bei Entscheidungsfindungen im ITK-Markt. Dies belegen die Ergebnisse aktueller Marktstudien. So fand z.B. TNS Infratest heraus, dass die Verantwortlichen in ITK-Anwenderunternehmen bei anstehenden Entscheidungen an erster Stelle Informationen und Erfahrungsberichte bei Freunden, Bekannten und Kollegen einholen. Informationen von Websites der Anbieter oder von deren Vertriebsmitarbeitern spielen dagegen nur eine untergeordnete Rolle. Auf ITK-Anbieterseite ist es ganz ähnlich: Wenn es darum geht, mehr über die Bedürfnisse und Anforderungen von Kunden zu erfahren, setzen auch die Anbieter vornehmlich auf ihr eigenes Netzwerk: Der direkte Austausch mit Geschäftspartnern, Lieferanten und Kunden zählt laut einer Studie von Mind Consult und Ecco zu den wichtigsten Quellen von Marktinformationen in der IKT-Branche. Der systematischen Marktbeobachtung wird dagegen nur ein geringes Gewicht beigemessen. Weiter… »

17.9.2009

SaaS für den Mittelstand: Praxisbeispiele gesucht

Verfasst von Andreas Stiehler am 17.09.2009, 16:05 | IT, Internet & Innovation

Der Mittelstand steht immer wieder im Fokus, wenn das Marktpotenzial von Software as a Service (SaaS) diskutiert wird. Das ist auch naheliegend, besteht doch das zentrale Wertversprechen von SaaS darin, State-of-the-Art-IT-Lösungen ohne hohe Anfangsinvestitionen bei flexiblen Nutzungsmöglichkeiten und Abrechnungsmodellen bereitszustellen. Damit werden besonders die spezifischen Herausforderungen kleiner und mittelständische Unternehmen adressiert. Gerade für diese Kundengruppe sind Flexibilität und Skalierbarkeit wichtige Wettbewerbsfaktoren. Gleichzeitig verfügen mittelständische Unternehmen häufig nicht über die erforderlichen finanziellen und personellen Ressourcen, um in Anschaffung und Betrieb immer top-aktueller Technologien zu investieren. Weiter… »

2.9.2009

Lopezierung des IT-Services-Einkaufs

Verfasst von Andreas Stiehler am 02.09.2009, 16:02 | IT, Internet & Innovation

Einkaufsmanager sind per Definition keine Gutmenschen. Spätestens seitdem José Ignacio López in den späten 80ern die Beschaffung bei Opel mit neuartigen Methoden umkrempelte und so zum Turnaround von GM beitrug, wird dem strategischen Beitrag des Einkaufs zum Unternehmenserfolg eine hohe Beachtung geschenkt. Dieser Beitrag besteht darin, die Beschaffungskonditionen (Preise, Qualität, Lieferbedingungen etc.) und -prozesse zu Gunsten des Unternehmens nachhaltig zu verbessern. Dazu gehört auch, langjährig gepflegte Beziehungen zwischen Fachbereichen und Lieferanten zu hinterfragen und von letzteren bessere Konditionen einzufordern. Damit macht man sich natürlich keine Freunde – am allerwenigsten bei den Lieferanten. Weiter… »

10.6.2009

Unified Communications in Deutschland - von strategischen Gewinnen und verschenkten Potenzialen

Verfasst von Nicole Dufft am 10.06.2009, 11:52 | IT, Internet & Innovation

Unified Communications (UC) hat sich in nur knapp zwei Jahren vom Hype-Begriff zu einem Thema mit praktischer Relevanz für Unternehmen entwickelt. Bereits jedes zweite Unternehmen setzt derzeit UC-Projekte um oder plant dies in den kommenden zwei Jahren. Bei einem weiteren Viertel der Unternehmen wird UC zumindest intensiv diskutiert. So die Ergebnisse der aktuellen Berlecon-Studie “Perspektive Unified Communications – Wie weit sind deutsche Unternehmen?” im Auftrag von Damovo, Cisco und Aastra. Für die Studie wurden 104 Unternehmen in Deutschland repräsentativ befragt und ausführliche Experteninterviews geführt. Weiter… »

5.3.2009

Marketing & PR in Zeiten der Krise: Harte Fakten statt bunter Bilder

Verfasst von Nicole Dufft am 05.03.2009, 10:28 | IT, Internet & Innovation

Die globale Wirtschaftskrise wütet, aber die Marketingbudgets deutscher Unternehmen bleiben davon anscheinend unberührt. Das jedenfalls ist das Ergebnis einer branchenübergreifenden Studie, für die die Unternehmensberatung BBDO 300 deutsche Marketingentscheider zu den vermuteten Auswirkungen der Wirtschaftskrise befragt hat. Demnach planen 73 Prozent der Befragten, die Höhe ihres Marketingbudgets in diesem Jahr beizubehalten, und 15 Prozent wollen den Etat sogar noch erhöhen. Gleichzeitig sehen die Marketingleiter allerdings den steigenden Kostendruck als die mit Abstand größte aktuelle Herausforderung.

Herausforderungen für die ITK-Branche
Die Schlussfolgerung der Unternehmensberatung: Der für 2009 erwartete Kostendruck zwingt die Unternehmen, ihre Marketingeffektivität und -effizienz auf den Prüfstand zu stellen. Dies gilt auch und vor allem für ITK-Anbieter und -Dienstleister. Sie müssen sich fragen, wie sie im Zeitalter des permanenten Informationsüberflusses bei ihren potenziellen Kunden auf dem Radar bleiben können. Wie schaffen sie es, auch mit begrenzten PR- und Marketingbudgets in der Fachpresse adäquat vertreten zu sein? Gerade für Anbieter komplexer Unternehmenslösungen stellen sich dabei ganz besondere Herausforderungen: Zum einen lassen sich komplexe Technologien meist nicht in kurze Werbebotschaften packen. Zum anderen sind ihre Kunden keine Impulskäufer, sie müssen im richtigen Kontext, zur richtigen Zeit und mit handfesten Informationen angesprochen werden. Weiter… »

10.12.2008

Unsere wichtigsten Researchergebnisse aus 2008

Verfasst von Nicole Dufft am 10.12.2008, 15:09 | IT Services & Outsourcing | IT, Internet & Innovation | Mobility & Business Communications

Bevor wir im kommenden Jahr mit frischer Energie neue Researchprojekte angehen, möchten wir den Jahreswechsel für einen Rückblick auf unsere wichtigsten Analyseergebnisse aus 2008 nutzen:

1. Mobility & Business Communications

In unserem Themenbereich Mobility & Business Communications stand das Jahr 2008 ganz unter dem aufgehenden Stern von “Unified Communications”.

Anwender wollen Unified Communications
Integrierte UC-Lösungen sollen – so das Versprechen der Anbieter – die Kommunikationseffizienz in Unternehmen steigern. Der Bedarf auf Anwenderseite ist tatsächlich groß: Nach Aussage von über 90 Prozent aller Fachbereichsleiter aus Einkauf und Vertrieb, die wir Anfang 2008 für die Studie “Wettbewerbsfaktor effiziente Kommunikation” befragten, sind Kommunikationsvolumen und damit die Anforderungen an Kommunikationstechnologien in den vergangenen Jahren deutlich angestiegen. Gründe hierfür sind u.a. gestiegene Ansprüche der Kunden, höhere Anforderungen an die Mitarbeiterproduktivität sowie eine zunehmende Vernetzung mit externen Partnern. Weiter… »

26.11.2008

SaaS-Markt heiß umkämpft

Verfasst von Nicole Dufft am 26.11.2008, 12:08 | IT Services & Outsourcing | IT, Internet & Innovation

Der Markt für Software as a Service (SaaS) gilt derzeit als einer der vielversprechendsten der ITK-Branche. Während im traditionellen Geschäft mit Anwendungssoftware in den kommenden Jahren allenfalls einstellige Wachstumsraten erzielt werden dürften, werden für SaaS saftige Umsatzzuwächse prognostiziert. So erwarten beispielsweise die Analysten von Pierre Audoin Consultants (PAC) bis 2012 jährliche durchschnittliche Wachstumsraten von 24 Prozent für den deutschen SaaS-Markt. Weiter… »

9.8.2008

Ulrich Becks schöne neue Arbeitswelt

Verfasst von Philipp Bohn am 09.08.2008, 12:05 | IT, Internet & Innovation | Mobility & Business Communications

In seinem Buch “Schöne neue Arbeitswelt” beschreibt der Soziologe Ulrich Beck den Wandel von der Industrie- zur Wissens- und Informationsgesellschaft. Er schreibt dort:

Die globale Welt beruht auf der Kapazität, Entfernungen zu töten und in Realzeit einen fragmentierten Arbeitsprozess in planetarischer Einheit zu organisieren.

Wirtschaftliche Prozesse verlieren ihre eindeutige Ortsfixierung. Damit entfällt eine scheinbar unaufhebbare Prämisse des industriegesellschaftlichen Systems, nämlich die Notwendigkeit, an einem bestimmten Ort zusammenzuarbeiten.

Investitionsort, Produktionsort, Steuerort und Wohnort können voneinander abgekoppelt gewählt werden.

Zwar ist solche soziologische Prosa für Analysten, CIOs und Verantwortliche bei den Technologieanbietern ungewohnt. Auch ist der Blick sicherlich aus 10.000 Metern Flughöhe auf die Realität in den einzelnen Unternehmen gerichtet. ITK-Entscheider sollten die Implikationen solcher Szenarien für die eigene Organisation und die künftig eingesetzten Kommunikationstechnologien jedoch einmal durchspielen.

Denn IP-basierte Kommunikationstechnologien wie VoIP oder Instant Messaging sowie verbundene Dienste wie Präsenzanzeige können helfen, die Produktivität der Teilnehmer an einer immer weiter “fragmentierten und globalisierten Erwerbsgesellschaft” (Beck) zu steigern. Auf der Grundlage herkömmlicher, teilweise im Industriezeitalter entwickelter Technologien wie Telefon und sogar E-Mail wird eine Produktivitätssteigerung in der “Wissensökonomie” immer schwieriger werden.

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